Notizen zum Scrumtisch am 31.8.
Ich habe beim letzten Scrumtisch einfach immer etwas mitgeschrieben was mich interessiert hat. Hauptsächlich Stichworte und Zitate. Natürlich bin ich gespannt auf Feedback - schließlich ist das nur was ich davon mitgenommen habe.
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- 2 August 2008
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Ich habe beim letzten Scrumtisch einfach immer etwas mitgeschrieben was mich interessiert hat. Hauptsächlich Stichworte und Zitate. Natürlich bin ich gespannt auf Feedback - schließlich ist das nur was ich davon mitgenommen habe.
- Controlling von Scrum-Projekten
- Featureheft / Pflichtenheft
- Bisher hatten wir einen Prozess mit Anträgen um Änderungen zu minimieren.
- Jetzt gibt es so viele Änderungen
- "Der Erfolg gibt ihm Recht"
- Bisher sieht es gut aus
- Geschäftsführung spricht dauernd dazwischen
- Nein, war doch der Product-Owner
- Zerlegung in kleine Plan-Teile lässt sehen wo man falsch geplant hat und erlaubt korrekturen
- Aber man verliert leicht den Überblick über das Projektziel
- Problem Kontrollverlust
- Produktives Team messen
- Aber mehr release planung machen
- Generelle Planung für große Subsysteme
- Dann pro Sprint genauere Planung
- Velocity messen und dann abschätzen wie es aussieht
- Kontrollverlust: "Ich habe das Projekt nicht mehr in der hand, muss aber trotzdem den Fortschritt verantworten".
- Veränderung der Institutionslandschaft
- Es hat die Verabredung gefehlt was man zurückmeldet
- Also wieder: Wie implementiert man es
- Eine Stelle anfangen, dann von da aus sternförmig ausbreiten
- Prioritäten kommen vom Vertrieb: Und einer muss es dann den Anderen beibringen (die auch dachten dass sie eigentlich das sagen haben - schließlich wurden sie ja auch gefragt -> Konflikt)
- Eine Lösung: Business Value Game spielen
- New Features: Bringt es Kunden
- Retainement: Hält es Kunden
- Upselling: Können wir es an bestehende Kunden verkaufen
- Efficiently: Spart es?
- Dadurch gibt's weniger ad-hoc Planung
- Wenn man doch was machen will, dann muss man mit den anderen Sprechen
- Eine Lösung: Business Value Game spielen
- Frage nach: Wo steh ich? Muss man anders stellen. Nicht im vergleich zum Plan, sondern wie viele Features hab ich schon
- Featureheft / Pflichtenheft
- Interne gegen externe Requirements
- "Es gibt immer eine Kundenanforderung die wichtiger ist!"
- Wir entwickeln unsere eigenen Werkzeuge, die wir mit dem anderen zusammen Planen
- Vor dem Release ist jede kleine Feature-Wunsch des Kunden das wichtigste
- Hilfreich: Für Vergleiche die gleiche Skala wählen: Kundenfeature == Geld, Operational Efficiency == Geld
- Wir hängen Geld an jedes Feature. Mit 3-10 Kundengruppen bewerten wir wie viel es ihnen wert ist. 50 cent, 50 euro, kauf ich das Produkt deswegen.
- Jedes team hat einen Stundenpreis, daran wird gemessen wie viel etwas Spart
- Aber wir müssen maintenance Einsparung schätzen
- Vergleichen mit anderen Projekten -> Historisch schätzen
- Das Team muss sagen was sie machen müssen, damit sie verantwortlich sein können für ihr comitment
- Was das Team sagt das es an Refactoring machen muss zieht man dann direkt von der vorhandenen Zeit ab
- Aber wenn das Team dann Qualität um der Qualitäts Willen macht?
- Dann vermindert sich die Velocity und man muss das Problem offen klären. (Das ist aber selten)
- Wir haben das Problem, dass wir unsere Refactorins schlechter vorbereiten können [als normale Feature Requests], weil wir sie immer am Ende des Sprints vorbereiten müssen -> da haben wir aber immer wenig Zeit.
- Erstens: Man muss dem Team vertrauen
- Aber man kann den Business-Value den man pro Sprint erhält bewerten
- Wenn Bugs reinkommen muss man sie trotzdem fixen: 22% jeden Sprint dafür zurück
- Wenn man die Qualität steigern kann, dass es nur noch 10% kostet -> dann lohnt es sich
- Das Produkt ist ein Team-Baby -> sonst kriegt man kein echtes Comittment
- "Wie würde sich jemand wie wir entscheiden?" als Entscheidungsgrundlage vs. "Was hätte ich am liebsten".
- Erstens: Man muss dem Team vertrauen
- Wir sind neun Leite in drei teams (oder doch drei teams a 10 leute?)
- Wieso behandelt ihr das nicht als ein Team, das gemeinsam plant?
- Wir wollen die aber schon getrennt betrachten?
- Wenn ein team schneller ist als ein anderes, und nicht klar ist wer was macht, kann man nicht planen.
- Mit drei Repräsentaten aus neun machen wir gute Schätzungen
- Schätzung etc kann schnell gehen: Alle features in 4 Stunden
- Bei uns werfen immer wieder leute die extremkarten [beim Business Value Game], damit sie sich reden hören können
- Vielleicht doch jemanden benennen?
- Am Anfang dachten wir: Toll, wir können jeden Sprint die Kapazitäten zwischen den Teams shiften. Das war eine schlechte Idee
- Also: Jedes Team muss zu seiner eigenen Velocity antworten geben
- Wir behandeln die Velocity als faktor, der aus den "Feature-Points" eine Zeitabschätzung macht
- Jeder Entwickler bei uns darf in alle technischen komponenten reingreifen
- Funktionale Bereiche sind ungleich technischen Bereiche, "Funktionale Bereiche gehen typischerweise durch den ganzen Stack"
- Jeder sagt: Das kann ich, das kann ich so schnell machen
- Wenn man sagt: Das macht ihr, dann können die leute nicht wählen -> kein Comittment
- Die Prioritäten geben die top 10 her, die werden dann bearbeitet - aber wer was macht wählt er selber.
- Die Stories sind schon Priorisiert, aber die Teams müssen trotzdem wählen was sie machen wollen
- Es ist mehr Verantwortung beim Product-Owner

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